Subversive Landschaft

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Behauptung:
Es ist die Aufgabe der Pioniere, aus einer fremden Welt eine Vertraute zu machen. Ebenso ist es die Aufgabe ihrer Bilder, die sie aus der Fremde schicken.

Im Gegensatz zum Migranten sucht der Pionier keine Neue Heimat, bestenfalls eine neue Wohnung für seine alte Heimat
 

Die monströse Fremde ist durch den kultivierten und konditionierten Blick durch den Apparat kultiviert und konditioniert, für uns, die wir zu Hause geblieben sind.

 

Ebenso sucht das Bild keine neue Heimat, ­lediglich eine neue Form für seine alte Heimat

 

Im Gegensatz zu der gegebenen Verknüpfungsheimat ­(Familie, Nachbarschaft, Dorf, Nation), ist es die Freiheit des Migranten eine andere, eine freie, aktive Verknüpfungsheimat zu erzeugen (*Vilem Flusser „von der Freiheit des Migranten“).
Heimat als Handlung.

Mediale Repräsentationen dieser Freiheit als Heimat ­verstanden, müssen ­grundsätzlich missverständlich sein; sie bestätigen das vorhandene System, das System des Rezipienten im System der Rezeption.

Nur die aktive Er-fahrung hat das ­Potential, das subjektive ­Gefüge der Strukturen und Bedingungen ­umzuschreiben. Das erklärte Ziel ist es, Strukturen nicht zu ­bestätigen, Erfahrungen nicht in lähmenden Repräsentationen zu ­konservieren, sondern Fixpunkte zu entkoppeln und neu zu mischen.
Das Spannungsfeld: Mit kohärenten Mitteln arbeiten um Inkohärenz zu erzeugen.                     
                        

subversive Landschaft